Im Sommer diesen Jahres hatte ich die Möglichkeit den Kirchturm der Stadtkirche St. Laurentius in Nürtingen zu besichtigen. Von dort oben hat man eine wunderbare Aussicht auf die Stadt mit dem Neckar und das nahe Umland bis zum Rand der Schwäbischen Alb.

Die mehr als 500 Jahre alte Kirche ist das Wahrzeichen von Nürtingen. Über 189 Stufen gelangt man auf den Umgang des Kirchturms in 36 Metern Höhe – die Gesamthöhe des Turms mit seiner markanten „welschen Haube“ beträgt 48 Meter.

Das 360°-Panorama das dabei entstanden ist, zeigt die Blickrichtung auf die Neckarbrücke mit dem Elektrizitätswerk am Neckar. Während ganz links noch der Jusi bei Kohlberg erkennbar ist, sieht man auf der rechten Seite das Nürtinger Krankenhaus auf dem Säer.

Blick vom Kirchturm der Stadtkirche St. Laurentius in Nürtingen
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Die Neue Staatsgalerie in Stuttgart gilt heute als eines der bedeutendsten Werke der Postmodernen Architektur in Deutschland. Sie wurde als Erweiterungsbau im Jahr 1984 eröffnet. Die ursprüngliche Staatsgalerie befindet sich direkt nebenan und wurde bereits im Jahre 1843 unter der „Bezeichnung Museum der Bildenden Künste“ als Kunstmuseum erbaut. Die Grafische Sammlung umfasst heute mehr als 400.000 Objekte wobei in der ständigen Ausstellung ca. 800 Kunstwerke zu sehen sind.

Jährlich finden in der Staatsgalerie sieben bis acht Ausstellungen statt, die von einem vielseitigem Führungsprogramm begleitet werden. Die Galerie gehört zu den meistbesuchten Museen Deutschlands. Teile der Außenfassade strahlen in den Farben pink, himmelblau und moosgrün – was in starkem Kontrast zu den Mauern aus Sandstein steht.

Staatsgalerie Stuttgart
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Steffen Cornehl ist Restaurator und Sachverständiger für historische Uhren. Als Uhrmachermeister aus Leidenschaft wird seit Ende 2015 in der Werkstatt von „Cornehl Uhren“ in Stuttgart eine eigene Uhrenkollektion hergestellt, diese umfasst aktuell drei Modelle.

Durch jahrelange Erfahrung in der Restaurierung und Reparatur von Uhren und der Bewahrung der Fähigkeiten der alten Meister wird Ihr Zeitmesser hier wieder zum Leben erweckt. Zum Leistungsspektrum von Cornehl Uhren gehört auch die Beratung, Begutachtung und Bewertung von historischen Uhren. Auf seiner Website Cornehl Uhren stehen neben den eigenen Kollektionen „Classic Silver“, „Classic Black“ und „Regulator“ auch restaurierte antike Uhren zum Verkauf. Das Angebot an handgefertigten Uhren wird ständig erweitert. So gibt es mittlerweile auch Modelle in Rosegold oder Uhren mit handguillochiertem Regulatorzifferblatt.

Herr Cornehl ist jedoch nicht nur in Stuttgart tätig. Seine Mitgliedschaft und Arbeit im Fachkreis für historische Uhren – Schloss Raesfeld e.V. führte ihn schon mehrmals in das Peterhof-Museum in St. Petersburg, um dort an der Restaurierung der Museumsuhren zu arbeiten. Steffen Cornehl ist seit dem Sommer 2002 mit dabei. Der Fachkreis hat im Schlosspark eine eigene Werkstatt, in der die Arbeiten für die Schlösser ausgeführt werden.

Lust auf Zeit

– von Steffen Cornehl –

Ich repariere und restauriere seit mehr als 20 Jahren antike mechanische Uhren: Große historische Standuhren in den Museen in St. Petersburg und kleine, individuelle Taschen- und Armbanduhren, die ihren Eignern am Herzen liegen.

Als Uhrmacher begeistert mich an den alten Meistern meines Fachs, wie diese ihr Handwerk über Jahrhunderte hinweg perfektioniert haben. Aus diesen Erfahrungen und aus dem Wissen über die Innovationen der Vergangenheit erwachte in mir die Leidenschaft mit eigenen Händen etwas Neues zu erschaffen, schöpferisch-kreativ zu arbeiten, dabei die alten Handwerkskünste wiederzuentdecken und weiter zu entwickeln. Im Jahr 2000 entstand meine erste eigene Präzisionspendeluhr und nun erstmalig eine Kollektion tragbarer Zeitmesser. Als Frucht schöpferischer Unruhe.

Jedes Kunstwerk ist mehr als die Summe unserer individuellen Erfahrungen. Es ist das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit und der Möglichkeit die eigene Kreativität im Team zu entfalten, Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Dazu braucht es Ruhe und Stille, aber immer wieder auch die konzentrierte Aufmerksamkeit und Begeisterung im Team. Wir lieben die Perfektion der Feinmechanik und fertigen unsere Kollektion zuverlässig und mit Hingabe für das Detail.

Unsere Philosophie: Handgefertigte Zeitmesser, die Generationen überdauern.

Das Panorama zeigt die Uhrmacherwerstatt in der Rossbergstraße in Stuttgart-West.

Werkstatt Cornehl Uhren
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Das Schloss Solitude ist ein beliebtes Ausflugsziel westlich von Stuttgart gelegen. Das Panorama zeigt den Innenhof mit Start in Blickrichtung Nord-Ost. Das Schloss wurde zwischen 1763 und 1769 von unter Herzog Carl Eugen von Württemberg erbaut und war ein Jagd- und Repräsentationsschloss. Als direkte Verbindungsachse führt die Solitude-Allee als gerade Linie zum Residenzschloss nach Ludwigsburg. Die Gerade ist vom nördlichen Tor des Schloss Solitude gut zu sehen.

Da es zum Zeitpunkt der Fotoaufnahmen für das 360-Grad-Panorama ziemlich bewölkt war, bot es sich an über eine Belichtungsreihe mehrere Belichtungsstufen zu fotografieren, um später ein HDR-Bild umsetzen zu können.

Interessant ist, dass die beiden „Kavaliersgebäude“ – das sind die langgezogenen Gebäude rechts und links des eigentlichen Schlosses – in der equirektangularen Projektion neben dem Schloss erscheinen, wobei sie sich in Wirklichkeit dahinter befinden. Dieser Effekt wird hier im Vorschaubild deutlich. Ein Klick auf das Bild öffnet das interaktive Panorama.

Schloss Solitude HDR-Panorama
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Auch in diesem Jahr entstanden von den Bühnenbildern im Grötzinger Naturtheater 360°-Panoramaaufnahmnen.

Für die älteren Zuschauer wird in der Spielzeit 2014 die Komödie „Ladykillers“ gezeigt.


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Als Kinderstück wird in diesem Jahr wieder ein Klassiker aufgeführt. Bereits in den Jahren 1980, 1986 und 1999 begeisterte „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler die kleinen Gäste im Naturtheater Grötzingen. Vom Bühnenbild 2014 entstand dieses Panorama:


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Auch der Zuschauerbereich ist hier in einer 360°-Rundumsicht zu sehen.


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Die Stuttgarter Wilhelma gehört zum historischen Erbe des Landes Baden-Württemberg. Der Park vollzog eine Wandlung vom rein privaten Rückzugsort eines Königs zu einem Zoologisch-Botanischen Garten mit rund 2 Millionen Besuchern jährlich.

Im „Herz“ der Wilhelma befindet sich das große Mittelbecken im Maurischen Garten und bietet Heimat für tropische Seerosen und die Indische Lotosblume. Der Seerosenteich hat eine Fläche von 650 Quadratmetern, ist rund 1,20 Meter tief und wird im Sommer auf 28 – 30°C beheizt.

Jährlich von Mai bis Oktober sind dann etwa 35 der schönsten Arten und Sorten zu sehen. Die verschiedenen Seerosen öffnen ihre Blüten immer während einer bestimmten Tageszeit, so dass der Seerosenteich im Tagesverlauf stets neue Blüten- und Farbkompositionen aufweist.

Die beiden Panoramen vom Seerosenteich entstanden Mitte Oktober.

Quelle: www.wilhelma.de

Seerosenteich in der Wilhelma - Panorama 1
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Seerosenteich in der Wilhelma - Panorama 2
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Für das Naturtheater Grötzingen wurden diese beiden Panoramen erstellt. Das erste zeigt das Bühnenbild von „Schneewittchen“ – dem Kinderstück der Spielzeit 2013. Das Naturtheater besteht seit dem Jahr 1954 und mittlerweile wird es jeden Sommer von etwa 20.000 Gästen besucht.

Im zweiten Panorama ist der Zuschauerbereich aus der Perspektive eines Besuchers zu sehen. Der Zuschauerraum bietet Platz für 850 Personen, dessen 1978 gebaute freitragende Betonkuppel die Gäste vor Regen und Sonnen schützt.

Naturtheater Grötzingen - Bühnenbild Schneewittchen
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Naturtheater Grötzingen - Zuschauerbereich
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In den Strümpfelbacher Weinbergen kann man an den Wegesrändern insgesamt 43 Skulpturen aus Bronze und Stein entdecken. Alles Werke aus drei Generationen der Künstlerfamilie Nuss. Bronzearbeiten von Professor Fritz Nuss (1907-1999), seinem Sohn, Professor Karl Ulrich Nuss (geb. 1943), sowie Steinskulpturen zweier Enkel von Fritz Nuss, Christoph Traub (geb. 1964) und Felix Engelhardt (geb. 1970).

Ausgangspunkt des rund 2,8 km langen Rundwegs ist die Bronzeskulptur „Lautenspieler“ bei der Strümpfelbacher Gemeindehalle im Kirschblütenweg.

Im Panorama ist die Skulptur „Horchender“ abgebildet.

Skulpturenpfad Weinstadt-Strümpfelbach
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Die Gegend bei Metzingen wird beherrscht von den zahlreichen Bergen des tertiären Vulkanismus wie der Achalm, dem Georgenberg, der Limburg und dem Florian, den wir hier im Panorama sehen. Er besteht aus Basalttuff, der durch die laufende Verwitterung und Abtragung aus dem weicheren Gestein des umgebenden Braunen Jura herausgeschält wurde. Der Berg enthält drei Schlote, die vor etwa 15 Millionen Jahren entstanden sind.

Aktiv ist der Vulkan längst nicht mehr, dafür hat man dort oben auf gut 500 Meter Höhe eine wunderbare Aussicht auf die Metzinger und Reutlinger Umgebung. Ideal wenn sich dazu noch das Herbstlaub in herrlichen Gelbtönen zeigt und der Himmel in kräftigem blau strahlt.

Little Planet: Florian im Herbst

Das Panorama entstand aus 18 Einzelaufnahmen. Vier horizontale Aufnahmen, Zenit (Himmel) und Nadir (Bodenbild). Von diesen sechs Standardbelichtungen wurde jeweils noch ein Foto mit -2EV und ein Foto mit +2EV aufgenommen. Es handelt sich also um ein HDR-Panorama. Ziel war dabei, die Aufnahme so natürlich wie möglich wirken zu lassen und auf „HDR-Effekte“ zu verzichten.

360°-Panorama: Florian im Herbst
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